Ein paar Betriebserfahrungen habe ich schon sammeln können nachdem sich tatsächlich pünktlich zum Wonnemonat die für Überreichweiten nötigen Es-Wolken nahezu täglich einstellen. Eines kann ich jetzt schon vorwegnehmen, 6 Meter macht richtig Spaß!

 Zunächst zur Technik: Der TS-2000 schlug sich wacker, trotzdem hängt die 6m-Antenne mittlerweile am 2ten Antenneneingang des K3. Der Grund dafür ist eigentlich einleuchtend, da hätte ich durchaus auch vorher draufkommen können: Der Panadapter P3 bringt bei der täglichen Bandbeobachtung deutliche Vorteile: Auf 50.095 MHz zentriert und mit einer Spannweite von +/- 7.5 kHz  habe ich den kompletten cw-Teil des Bandes im Blick und bin entsprechend gut informiert wenn’s denn nun mal los geht.  

So war das auch Gestern am frühen Abend, als „von gleich auf jetzt“ plötzlich jede Menge Signale im überwachten Segment zu sehen waren: Die erste großflächige Es-Öffnung des Jahres 2013! Richtung Norden (EI, GW, GM, G, SM, LA) und ebenfalls nach Süden (IT9, IS, EA, EA6), die qsos purzelten nur so in’s Log. Besonders gefreut hat mich, dass trotz meiner wohl eher suboptimalen HB9CV in der Regel gleich der erste Anruf zum Erfolg führte. EA6BB war der Star des frühen Abends, sein Signal (599+30) wurde von keinem anderen getoppt. Tnx newone Kepa!   

Es war sogar noch Zeit für einen A/B-Vergleich des K3 mit dem TS-2000: Mag sein dass der Kalifornier rein meßtechnisch etwas unempfindlicher ist, meine Ohren haben allerdings nur einen minimalen Unterschied festgestellt, der von dem Vorhandensein des Panadapters  und der deutlich überlegenen Noisereduction mehr als aufgewogen wird.

Schaun wir mal, die Saison hat ja gerade erst angefangen und ich werde sie nutzen um ein wenig Know How auf diesem Band zu sammeln. Verbesserungspotential bietet wohl in erster Linie  die Antenne und deren Höhe über Dach aber da fällt mir bis zur Saison 2014 sicherlich noch etwas ein.

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