Nachzureichen ist noch der claimed score für den CQ WW DX CW 2012

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Enttäuschend für uns das recht „dünne“  Log auf 40m, 80 und 160m waren so schlecht wie von den Locals prophezeit.  Wir waren pausenlos running unterwegs mit deutlich mehr Andrang als uns lieb war. Selbst der „kleine“  RIT-Splitbetrieb war schwierig,  die beste Methode war es dem Tumult so lange zuzuhören bis das erste Call komplett im Eingabefeld stand.  In diese Situation bekamen wir einmal mehr vor Augen geführt wie man einen seltenen Vogel zügig arbeiten kann: Nach einer Wartezeit von 3-5 Sekunden einmalig das Call gegeben und man hatte eine gute Chance schnell ins Log zu kommen. 

Angesichts der Tatsache, das wir so gerade eben mit dem Aufbau fertig wurden und keinerlei Aufwärmübungen stattfinden konnten war unser Auftritt durchaus achtbar wobei ein am Ende unserer Aktivität stattfindender CQ WW  natürlich für ein besseres Ergebnis gesorgt hätte.

Gegenüber dem 2011er Contest, den ich ja als m/m in Dänemark bestritten hatte, fehlen satte 4000 Verbindungen. Die Einheimischen hatten es schon immer gewusst, wir Eu’s wollten’s wieder mal nicht glauben: Contesten auf der Südhalbkugel ist schwierig. Die komplette nördliche Hemisphäre richtet nach West bzw. nach Ost aus, kein Mensch denkt an die Handvoll einsamer Telegrafisten in  Afrika, Neuseeland, Australien und Ozeanien.   

Aufgrund einiger Nachfragen noch eine Kostenbetrachtung dieser Aktivität: Der Flug schlug mit €800.- zu Buche, dazu kamen €600.- für Kost, Logis sowie ein wenig Handgeld, unter anderem zum Auslösen meiner Hochseeangel 🙂 

Mein besonderer Dank geht an Roger (ZS6RJ), der uns  mit Sack und Pack vom Flughafen abholte und dort auch wieder abgeliefert hat. Er ließ es sich nicht nehmen uns vor dem Rückflug noch ein typisches Stück Afrika in Form eines Wildreservats zu zeigen um so zumindest etwas Abwechslung in unseren  HAM-Alltag zu bringen.

Nissan 

Na ja, so ein wenig habe ich ihn in Verdacht nur dort hingefahren zu sein um mir, meine Schlangen-Phobie hinterlistig ausnutzend, so ein Monster um den Hals hängen zu können. Aber so weit kam es dann Gottseidank doch nicht.

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