Eigntlich dachten wir, dass das Schlimmste jetzt bereits hinter uns liegt aber wie so oft sollte es anders kommen

Die Terradyne P6 verändert plötzlich ihre Eigenschaften, wir haben jede Menge HF im Shack und beeinflussen auch die anderen Stationen wenn auf dem Teil gesendet wird. Messungen mit dem RigExpert bestätigen dass da etwas nicht stimmt. Wir tippen auf ein schlechtes Kabelrouting und Emil (DL8JJ) beschliesst da hochzuklettern um das Koaxkabel anders zu verlegen; das Umlegen der Antenne hätte einfach zu viel Zeit gekostet.


Tatsächlich, der Teufelkerl klettert da hoch, kann sich mit den Beinen und einer Hand fixieren während er mit der anderen AHnd die Kabelbinder zerschneidet, das Kabel umroutet und einen Meter unter dem Boom mit neuen Kabelbindern wieder abfängt. Schon toll einen professionellen Kletterer im Team zu haben. Kleines Detail am Rande, für die NA’s gehen solche Aktionen gar nicht, sie sehen ein erhebliches Sicherheitsrisiko, die EU’s und AF’S sind gelassener zumal wir gelernt haben dass Emil weiß was er tut (und nur 60 kg wiegt).

Es kam noch schlimmer: In der Nacht steigt die Icom PW-1 aus, wir haben einen oder mehrere FET’s geschossen, der Combiner kriegt es nicht mehr gebacken, Totalausfall!


Dumme Sache, eigentlich gilt das Ding als unkaputtbar; zum Zeitpunkt des Ausfalls hing eine P7-Vertikal als Antenne dran, wir vermuten dass es Spikes waren. Reparatur in der verfügbaren Zeit unmöglich. Die Finals sind zwar billig, aber es gibt hier weit und breit keinen Icom-Shop. Die noch vorhandenen PA’s (Exper 2K, Expert 1K, KPA-500) müssen reichen, eine Station bleibt ab heutee barfuß.
Zu allem Überfluss haben einige von uns auch noch mit einem Magen/Darminfekt zu kämpfen. Details erspare ich mir an dieser Stelle. Ist auch nicht wirklich schlimm und notfalls gibts um die Ecke einen medizinischen Dienst aber die Personaldecke wird dünner.  Die Stimmung ist aber allen Widrigkeiten zum Trotz hervorragend, das Team hat sich nun gefunden und wir werden es gemeinsam schaffen.

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