Am nächsten Tag ist Aufbau angesagt. Nach dem Frühstück legen wir bei einer gemeinsamen Begehung die Standorte der einzelnen Antennen fest. Platz genug ist in jedem Fall, das Problem sind die benötigten Koaxlängen. Wir haben in Summe sicherlich 400m dabei, müssen aber trotzdem bald erkennen dass diee besten Plätze sehr weit vom Shack entfernt sind.
Das NA-Team stellt die Tennadyne T6 auf einem zerlegt mitgebrachten Alumast direkt neben dem Shack auf; es folgt dann noch eine R7-Vertical.
Bei den EU’s ist derweilen Freund Murphy zu Besuch. Meine Hochseeangel ist blitzschnell zu einem Hexbeam zusammengebaut aber der wunderschöne, von Roger zusammengeschweisste Mast erweist sich als zu schmächtig für diese Antenne. Wir verbringen den größten Teil des Tages mit allen möglichen Aufrichtversuchen, die allesamt vergeblich sind. Der Mast ist mittlerweile krumm wie eine Wiener Würstchen und wir müssen uns diese Niederlage eingestehen; ohne Teleskopmast wird das einfach nichts.

Deshalb widmen wir uns dem 2ten Hex, mit dem mitgebrachten Teleskopmast zwar keine Spielerei aber doch machbar. Jetzt sind immerhin schon zwei Richtstrahler und eine Vertical in der Luft.
Donovan und Mitch kommen mit dem Auto aus Port Elisabeth an, sie hatten eine 1000 km-Anreise mit höchstem Unterhaltungswert beim Grenzübertritt und sind entsprechen genervt und geschafft. Nach kurzer Diskussion entscheiden wir uns meinen Hexbeam auf den mitgebrachten Teleskopmast zu schrauben und dafür auf den Spiderbeam zu verzichten. Der Grund dafür ist schlicht dass der Hex schon fertig in der Wiese liegt während der Spider erst noch zusammengebaut werden müsste.


Lagebesprechung beim Abendessen: Morgen gibt es 3 Teams:

  • Team A baut die alte Lady sowie einen Dipol für 40/80m auf
  • Team B installiert und testet die Stationen im Shack (3 x K3, 1 x Icom)
  • Das IT-Team bringt das Netzwerk an’s Laufen und richtet die Notebooks ein.

Die Sonne brennt gnadenlos und viele haben bereits Sonnenbrände im Anmarsch. Wir beschliessen die frühen Morgenstunden (die Greyline beginnt gegen 05.00h) zu nutzen und uns ein wenig in Acht zu nehmen.
Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende; nicht alles lief glatt, die Nerven lagen streckenweise blank aber schlußendlich haben wir es zusammen geschafft und sind im Hinblick auf den Contestbeginn etwas gelassener: Irgendwiekriegen wir das schon hin …

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