Dienstag, der 20.11.gegen 18.00h:  Chris und ich trafen uns am Airport und es konnte endlich  losgehen. Das Einchecken lief absolut stressfrei, keine Schlangen beim Checkin und auch die Security war blitzschnell erledigt, lediglich der K3 wurde, wie eigentlich immer, auf Sprengstoff untersucht. Auch beim Boarding hielt sich der Andrang in erfreulichen Grenzen. Der Flieger war maximal halb gefüllt und die von uns via Internet ausgesuchten Plätze hatten reichlich Fußraum, wir sassen direkt an der Wand hinter der Business Class.


Der Airbus der SAA war wohl schon etwas älter, in unserer 4er-Reihe gab es keinen einzigen funktionsfähigen LCD-Monitor mehr und auch die Flugdatenanzeige an der Wand, an der man normalerweise sieht wo man denn nun gerade ist war offensichtlich defekt und gab nur wirre Zahlenkolonnen von sich. Das Essen war ausreichend, der Flug sehr ruhig und, für uns am Allerwichtigsten: Wir landeten pünktlich gegen 08.15h in Johannesburg.
Sonnenschein und bereits am Morgen freundliche 24 Grad, die warmen Fliesjacken waren ab jetzt entbehrlich. Durch die Einwanderungsbehörde und zum Gepäckband; Chris wartete auf das „normale“ Gepäck während ich mich auf die nicht ganz einfache Suche nach meiner Hochseeangel machte. Schliesslich fand sich eine freundliche Seele, die gegen Einwurf kleiner Münzen dienstbar war und das unhandliche Teil herbeizauberte. Nahezu zeitgleich hatte Chris unsere Koffer vom Band gezerrt und wir machten uns, vom Zoll komplett unbehelligt, auf den Weg in die Ankunftshalle.


Ein riesiger Flughafen, es sollte eine Zeit dauern bis wir uns gegenseitig fanden und in zwei getrennten Autos losfuhren. Die Ladekapazität von Roger war bei weitem nicht ausreichend, selbst der kurzfristig geliehene Anhänger war schlußendlich voll bis unter den Blechdeckel. Der zweite Teil der Reise nach Lesotho hatte begonnen.

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