Die Vorbereitungen sind nun endlich abgeschlossen, Klamotten und das Material liebevoll ausgewogen und eingepackt. Von mir aus könnte es jetzt losgehen und nach den langen Monaten der Vorbereitung ist es allmählich auch an der Zeit dafür. Ich höre Afrika schon stündlich lauter rufen 🙂

Der Koffer hat ziemlich exakt 23 kg wobei den Löwenanteil wie immer das mitgenommene Material ausmacht. An Kleidung habe ich nur das Nötigste mitgenommen, Rei in der Tube ist einmal mehr Dxers Freund. Hoffentlich erleben wir keinen Wintereinbruch, Roger schickte vor kurzem ein Foto rum, das im letzten Jahr Anfang Dezember entstand.

Sanipass (2873m) im Hochsommer

Na ja, den Pass müssen wir nicht überqueren, trotzdem aber stimmt mich das Bild nachdenklich: Auf der Südhalbkugel ist doch im Dezember Hochsommer und irgendwie passt Schnee in Afrika nicht so recht in mein  europäisches Kopfkino. Ziemlich erstaunt war ich heute auch als ich las, dass der Flughafen von Johannisburg 1680m hoch liegt. Starten ist dort schwierig, denn in dieser dünnen Luft verlieren die Turbinen bereits an Leistung.

Der K3 findet sein bestens geschütztes Plätzchen im Stormcase. Diese Koffer sind einfache Varianten der Peli-Cases; nicht ganz so chic und auch etwas einfacher gearbeitet, bei gleicher Stabilität aber leichter und mit sehr praktischem Hartschaum ausgekleidet.

Der kleine Rucksack enthält als Handtaschenersatz nur noch die Camera, das Netbook und die Papiere.

Das Gestänge des Hexbeams reist, als Drachengestänge verkleidet, als Sportgepäck bis 20 kg ohne Mehrpreis mit; bin ja mal gespannt ob das auch alles so klappt.

Mein Gepäck für 7P

Bereits am 19.11. kommt Frosty als Vorhut  in Johannisburg an und begibt sich im Leihwagen nach Pretoria um dort Antennen und Koaxkabel zu laden. Am 20. treffen die Kanadier ein und am 21. geht es dann Schlag auf Schlag: Erst Bill (06.44h), dann Chris und ich (08.30h) und gegen 11.00h dann noch Emil. Der EU-Zoo ist somit komplett und darf sein mitgebrachtes Gepäck in den Tiefen von Rogers 4WD verstauen.

Es machen sich dann 8 Ops in 2 Fahrzeugen auf den etwa 400 km langen Treck nach Süden in Richtung Lesotho. Ein kurzer Stopp bei Bernie (ZS4TX) versorgt uns mit einer Battlecreek-Special für 80/160m. Wir hoffen noch am gleichen Abend in unserem Quartier südöstlich von Maseru einzutreffen und werden wohl ein wenig Schlaf nötig haben.

Am Donnerstag, den 22.11. beginnt der Antennenaufbau, im Laufe des Nachmittags reisen noch Donovan und Mitch an, das Team ist somit komplett.

Advertisements