Ein erster Blick in das neu erworbene Mobil zeigt auch sofort, warum diese Art von Transportern so preisgünstig ist: Im Innenraum überwiegt nacktes Blech.

Bevor da drinnen das erste qso gefahren werden kann ist noch ein wenig Arbeit nötig. Nachdem ich aber schon einige Womo-Ausbauten hinter mich gebracht habe und sehr gerne mit Holz arbeite  sehe ich das nicht als Problem sondern eher als willkommene Abwechslung. Die Wände werden zunächst mit 30mm Trocellen („Bergsteigermatte“ oder auch „Extremisolator“) vollflächig verkleidet und anschliessend mit 4mm Sperrholz verkleidet. Diese Art der Isolierung sorgt für angenehmes Klima im Sommer und im Winter, ausserdem dient sie (vollflächig verklebt!) auch als hervorragender Schallschutz.

Hier sieht man eine „erste Anprobe“. Die Möbel, gefertigt aus 19er Tischlerplatte sollen nur zweckmässig sein. Das Regal ist exakt nach den erforderlichen Ausrüstung bemessen, unten links kommen noch 2 AGM-Batterien als Grundlage der Bordstromversorgung rein. So siehts es später mal im Fahrbetrieb aus, zum Funken werden dann die Transportkisten oben auf der Ablage entfernt und es entsteht ein 1,8m breiter Arbeitsplatz.

Der Boden ist auch schon fertig, ich habe die im Blech vorhandenen Sicken mit 1 cm dickenKorkstreifen ausgefüllt und darüber eine 9mm Siebdruckplatte exakt reingeschnitten. Damit verliere ich leider 2 cm Sitzhöhe aber dafür bleiben die Füße auch beim Marconi-Contest mollig warm 😉 Der seltsame Stuhl gehört übrigens nicht zur Ausrüstung, er diente nur der Überprüfung der Ergonomie am Arbeitsplatz.

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