Die technischen und logistischen Vorbereitungen sind abgeschlossen, es ist Karfreitag kurz nach 10.00h Vormittag und wir befinden uns in dichter Autokolonne auf der BAB Salzburg.

  • Erste Erkenntnis: Der frühe Vogel fängt den Wurm, das gilt wohl auch für die Bergsteigerei

Naechstes Mal stehen wir frueher auf, als wir endlich in Brannenburgangekommen sind ist esbereits 11.00h und mit 27 Grad schon ziemlich warm. Zum Glück ist beim Sulzberg nur der Gipfel selbsto unbewaldet sodass wir beim Aufstieg im schattigen Bergwald nicht allzuviel leiden müssen. Als sehr hilfreich stellt sich der Garmin mit der Topo Deutschland heraus, tatsächlich ist jeder Fußsteig verzeichnet und wir sind nicht allein auf die Wegbeschreibung angewiesen.

  • Eine gute Karte, gerne auch elektronisch ist hilfreich, bei den Tourenbeschreibungen sollte man beachten, dass die von und für Bergsteiger gemacht sind.

Die letzten Höhenmeter waren in der Mittagshitze mit dem doch sehr schweren Rucksack  ziemlich heftig aber wir haben es geschafft; jetzt erstmal eine ausgiebige Brotzeit auf der Gipfelbank, vor uns ein wunderschönes Panorama.

  • Auszug aus dem Gipfelbuch: „Dem Himmel nah, der Arbeit fern, so hammas gern“

Nachdem die Atmung sich normalisiert hat und der Bauch  gefüllt war begann ich mit dem Aufbau der Station. Ein Buddistick mit 6 „buried radials“ dient als Antenne und gleich zu Beginn stelle ich fest, dass die zu Hause mühsam ermittelten Abgreifpunkte auf der Mittelspule hier oben leider nicht mehr stimmen. Ich hatte das schon vermutet und daher den Analyzer mitgenommen, weil eine reine Abstimmung  nach Gehör (max. Rauschen) in der Praxis dann doch nicht so einfach ist wie in der Theorie angenommen.  Der Rest ist schnell aufgebaut, ein paar Mal auf 10.119 Mhz cq gerufen und schon füllt sich das Log ohne dass großartig Hektik aufkommt. In Summe habe ich mit Auf/Abbau und 10 qso’s eine knappe Stunde Gipfelfunk betrieben. Im Log standen G, OZ, F, YO und DL, die erhaltenen Rapporte waren durch die Bank zwischen 559 und 579, die Antenne scheint gut zu spielen.

DJ3CQ/p @ work

Gegen 13.30h beginnen wir mit dem Abstieg, der Rucksack drückt zwar mittlerweile heftig aber wir kommen dennoch gegen 15.00h erschöpft aber zufrieden am Auto an.

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