Die SSB-Station
Das Arbeitspferd Kenwood TS-870 steht „als Grundausstattung“ in Francois Shack und leistete sich wie erwartet keine Schwächen. Zwar gab es keine PC-Kopplung sodass man beim Bandwechsel etwas aufpassen musste, ansonsten lief der 870er aber wie ein Uhrwerk. Als Logbuch kam hier ein Netbook mit WINTEST zum Einsatz.

Die CW-Station
Der K3 war hier gesetzt, schliesslich hatte ich ihn ja deswegen im Handgepäck hier runtergeschleppt. Permanent via RS232 gekoppelt mit einem Notebook auf dem sowohl WINTEST (Svens Liebling) als auch UCXLOG (mein Liebling) liefen. Wir konnten trotzdem in 30 Sekunden mitten im Pileup einen Operatorwechsel durchführen. Der Amerikaner leistete sich keine Schwächen, blieb von der Hitze unbeeindruckt, steckte die täglichen Stromausfälle klaglos weg und wusste auch Sven und Matt zu gefallen; schaun wir mal 😉

Die CW-Station

Die Ersatzstation
Svens IC-7000 sollte eigentlich 6m bedienen, leider hatten wir dort erhebliche Probleme mit Störungen in die KW unabhängig vom Band; ausserdem waren wir einfach zu wenig Leute um 3 Stationen permanent auszulasten. Der kleine Icom war lediglich an einem Abend in Betrieb an dem wir es tatsächlich schafften mit 3 Stationen gleichzeitig in der Luft zu sein.

Die Richtantennen
Wir hatten 3 Monobander zur Verfügung, die jeweils etwa 15m hoch waren. Der 15er-Beam besass einen eigenen Masten während 20m und 10m gemeinsam auf dem anderen montiert waren. Tolle Antennen, zusammen mit einem exotischen Rufzeichen ist eine PA hier überflüssig, man wird gehört. Besonders interessant dass wir es tatsächlich geschafft haben 12m und 17m ebenfalls mit den angematchten Beams zu aktivieren.

Die beiden Masten mit den Beams

Die Titanex
Für 40/80/160 gedacht machte sie einen guten Job auf den Lowbands während auf 40 Francois neue Wunderwaffe zum Einsatz kam.
Die 40m Four-Square
Gerade eben fertig geworden und eine echte Hochleistungsantenne. 4 Stück 12m-Fieberglasmasten (Spiderbeam) in einem Quadrat von etwa 10m Seitenlänge aufgestellt. Jeder Mast hat einen Viertelwellenstrahler und ein Netz aus Radials. Das ganze wird an einer Box mittig im Square angeschlossen und kann vom Shack aus über eine Umschaltbox (Comtek) in alle 4 Himmelsrichtungen umgeschaltet werden. Der Effekt ist unglaublich. Wir waren sowohl von EU (im Norden) als auch von W (im Westen) etwa 5000 km entfernt. Durch Umschaltung in Richtung West Anhebung der Signale aus W um 12 dB währen EU 12 dB „leiser“ wurde. Der Effekt war grandios, wir staunten auch nach einer Woche noch über die Möglichkeiten dieser Antenne. Wir konnten sie sogar auf 30m einsetzen, da stimmten dann die Richtungen allerdings nicht mehr.
Francois plant für’s nächste Jahr eine 80er Square, das wird sicherlich hochinteressant.

Die Four-Square für 40m

Die Webcam
Mancheiner hat uns ja turnusmässig über die Schulter geschaut mit diesem, in Francois Netzwerk integrierten Wunderwerk. Wir fanden es schon witzig wenn plötzlich in einem qso der Anrufende um Handzeichen bat um den Operator ausfindig zu machen,  mit dem er gerade sprach. Wenn man Nachts alleine arbeitete kam ich mir oftmals beobachtet vor und drehte mich um an den LED’s zu erkennen ob jemand online ist. Kamera und Netzwerk hängen übrigens an einer USV-Anlage sodass auch bei den gefürchteten Powercuts der Internetzugang für einige Zeit in Betrieb blieb.

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