Hallo Heimat,

Heute morgen gegen 0400 UTC sind wir, nach einer doch recht stressigen zweiten Etappe heil hier unten angekommen. Es ist sehr schwer die Eindrücke der Reise in Worte zu fassen; sehr viele Klischees wurden bedient wie beispielsweise die endlose Warterei nach der Ankunft auf irgendwelche Stempel, die Hitze, die Gerüche, die vielen Leute und die anschliessende Autofahrt mit einem Gefährt, dass nach mitteleuropäischen Maßstäben eigentlich kein Auto mehr ist 😉

Wir waren dann auch froh unsere Heimat für die nächsten zehn Tage unversehrt erreicht zu haben und fielen erstmal in die Betten. Gegen 0900 dann ein kleines Frühstück und eine erste Besichtigung des Geländes. Im Moment sind Mathias und Sven mit Francois ins Örtchen gefahren während ich mich ein wenig um den Aufbau der Technik kümmere.

Amateurfunktechnisch ist ab dem späten Vormittag bis zum Abend wenig zu machen, ein starker Störpegel (s6-s8) erlaubt nur die Aufnahme kräftiger Signale; wir werden die Aktivitäten daher eher auf die Abend/Morgenstunden ausdehnen.

Das Wetter ist sehr warm, hir haben etwa 28c mit einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit, die einem schon zu schaffen machen kann. Ich denke mal dass wir es bis zur Akklimatisierung etwas ruhiger angehen lassen (müssen). Eine erste Belehrung in Sachen „Gefahren des Urwalds“ gab es auch schon:

  • Die Spinnen in meinem Apartment sind ungiftig, wenn auch etwas grösser als zu Hause.
  • Die Riesenkakerlake bei Sven war schon tot.
  • Im Antennengarten ist auf Schlangen zu achten. Gegen die Speikobras am Besten Brille tragen und zusätzlich immer schön Lärm machen um den Biestern Gelegenheit zur Flucht zu geben.
  • Die grünen Echsen an der Aussichtsturmwand sind keine Krokodile und beissen nicht.
  • Die langen grünen Nattern im Garten und am Pool mit den zwei gelben Streifen sind harmlos

Ich, Jürgen, habe aufgrund gewisser bekannter Schnittstellenprobleme schon mal beschlossen _nicht_ in den Antennengarten zu gehen und auch sonst sehr vorsichtig zu sein; schaun wir mal 😉

 

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